Gold und Bronze für Bavaria-Bankdrücker bei der
„Bayerischen“
Semskij auch Gesamtsieger –
Kondraschow fällt aus

Das Bavaria-Team in
Randersacker: Andreas Staude, Klaus Semskij, Wolfgang Franke, Lars Krüger
Klaus Semskij stellte alle in den Schatten: Bei den bayerischen Meisterschaften im Bankdrücken der Aktiven in Randersacker drückte der Bavarianer mit 280 kg eine Weltklasseleistung und siegte nicht nur in der Klasse bis 110 kg, sondern gewann auch die Gesamtwertung. Bronze holte Wolfgang Franke im ersten Superschwergewicht und zwei vierte Ränge gab es für Andreas Staude und Lars Krüger. Unglücklich verlief der Auftritt des Ex-Junioren-Weltmeisters Jewgenij Kondraschow, der aufgrund einer beim Aufwärmen erlittenen Schulterverletzung den Start vor Ort abbrach.
In Topverfassung präsentierte sich der Senioren-Europameister des Vorjahres Klaus Semskij. Mit 265 kg eröffnete er den Wettbewerb und – patzte! Der Versuch ging deshalb daneben, weil der Athlet mit den Füßen wegrutschte. Er wiederholte souverän und ließ auch an 280 kg – nur 3 kg unter den von ihm gehaltenen deutschen Rekord – keine Zweifel an seiner Stärke aufkommen, obwohl der Altersklassenheber bei den Aktiven mitmischte.
Eine weitere Medaille heimste
Wolfgang Franke ein, der im ersten Superschwergewicht mit 185 kg einen guten Eindruck
hinterließ und Rang drei belegte.
Es hätte Silber werden können, am
Ende bleib es beim „Blech“ für Leichtschwergewichtler Andreas Staude. Obwohl er
mit der zweitbesten Leistung (145 kg) hinter dem Amberger Ausnahmeheber Arthur Hirner in den Wettbewerb einstieg, konnte er seine
Steigerungen auf 152,5 kg nicht erfolgreich abschließen. So zogen Marco Dömling (150 kg) aus Randersacker und der Ulmer Marcello Catena (145 kg) an ihm vorbei. Ärgerlich dabei, dass dem
Bavarianer bei Leistungsgleichheit aufgrund des höheren Körpergewichts die
Bronzemedaille verwehrt blieb.
Ähnlich – was die Platzierung
betraf - erging es seinem Vereinskameraden Lars Krüger bis 110 kg, der mit
142,5 kg, aber mit respektablen Abstand zum Medaillenfeld auf Rang vier
landete.
Karl Greiner